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Isoflavone in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) sind sicher

Sicherheitsstudie der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat Isoflavone in Nahrungsergänzungsmitteln überprüft.

Isoflavone gehören, ebenso wie auch Lignane, zu den Sekundären Pflanzenstoffen. Aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit zu den Östrogenen werden sie auch vielfach als „Phytoöstrogene“ bezeichnet. Diese Bezeichnung birgt allerdings sehr schnell die Gefahr der Irreführung.

Isoflavone sind keine Hormone. Aber haben sie aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit trotzdem die vielfach befürchteten und beschriebenen Nebenwirkungen einer Hormon-Ersatz-Therapie mit Östrogenen?

Östrogene erhöhen das Thromboserisiko um das 2-3-fache, und haben zudem erhöhte Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ebenso steigt unter einer Östrogen-Therapie auch das Risiko an Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Genau solche Risiken und Nebenwirkungen wurden dann schnell und voreilig auch den Phytoöstrogenen (Isoflavonen) unterstellt.

Grund genug für das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Anfrage an die zuständige Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu stellen die Risiken auch für Isoflavone speziell in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) zu überprüfen.

Überprüft wurden dabei die für NEM handelsüblichen Dosierungen von 35 – 150 mg Isoflavonen täglich und zwar bei Frauen nach der Menopause. Im Einzelnen sollte untersucht und bewertet werden, inwieweit sich negative Auswirkungen auf Brust, Gebärmutter und Schilddrüse zeigen.

In epidemiologischen Untersuchungen konnte die jetzt vorliegende Sicherheitsstudie der EFSA im Detail belegen, dass für Isoflavone aus Soja hinsichtlich der o.a. Risiken keine negativen Effekte bestehen.

Selbst für postmenopausale Frauen mit eigener oder familiärer Krebsvorerkrankung konnten keine erhöhten Risiken nachgewiesen werden. Wichtig, denn gerade bei diesen Frauen führt eine Östrogen-Therapie, wie man heute weiß, zu erhöhtem und schnellerem Krebswachstum.

Isoflavone in Nahrungsergänzungsmitteln in täglichen Dosismengen von 35 – 150 mg haben also für Frauen nach der Menopause keine negativen Auswirkungen. Die tägliche Dosis von proSan Femin meno / proSan Femin plus beträgt 40 / 50 mg.

Mehr dazu hier: https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/151021

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