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Informationen zu Vitamin K2

Vitamin K2 ist nicht nur wichtig für unsere Knochen, sondern auch für unsere Arterien. Vitamin K2 sorgt
  1. für eine höhere Knochendichte (wichtig nicht nur bei Osteoporose) und damit für eine bessere Knochenqualität.
  2. Für einen verbesserten Schutz unserer Arterien vor arteriosklerotischen Verkalkungen. Die Gefäße bleiben entspannt und elastisch.

Vitamin K2 oder auch Menachinon gehört zusammen mit Vitamin K1 (Phyllochinon) zur Gruppe der K-Vitamine. Beide zählen zu den fettlöslichen Vitaminen. Fettlöslich bedeutet, dass Vitamin K2 Fett/Öl als Transportmedium braucht. Nur dann kann es der Körper nutzen.

Häufig ist ausschließlich von Vitamin K die Rede. Man muss allerdings genau unterscheiden zwischen Vitamin K1 = Phyllochinon und Vitamin K2 = Menachinon.

Beide Vitamine gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten.

Vitamin K1 reguliert die Blutgerinnung.
  • Mit Hilfe von Vitamin K1 gelangen unsere Gerinnungsfaktoren in ihre wirksame Form. So wird z.B. ein Verbluten bei Verletzungen verhindert.

Vitamin K2 reguliert das Calcium in Blut, Arterien und Knochen

Vitamin K1 kommt vor allem in grünem Gemüse wie z.B. Brokkoli, Grünkohl, Spinat oder auch Salat vor.

Relativ viel Vitamin K2 haben Eier, Leber und fermentierte Produkte wie Natto und Sauerkraut.

Nein. Vitamin K2 kann der Organismus nicht selbst herstellen. Es muss mit der Nahrung zugeführt werden.

Symptomatisch für einen Vitamin K2-Mangel sind Blutungen in der Haut, sichtbar durch blaue Flecken schon bei geringfügigen Anlässen. Auch kann es bei Verletzungen zu vermehrter Blutung kommen. Ein weiteres Symptom ist häufiges Nasenbluten.

Häufigste Ursachen für einen Vitamin K2-Mangel sind Darmerkrankungen (Reizdarm, Morbus Crohn, Gluten-Unverträglichkeit), Störungen im Fettstoffwechsel und Lebererkrankungen.

Der empfohlene Tagesbedarf von Vitamin K2 liegt bei ca. 100 bis 200 µg. Die besten Studienergebnisse zur Behandlung einer Osteoporose oder einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) wurden mit 180 µg pro Tag erzielt.

Der Körper kann Vitamin K2 bedingt in der Leber speichern.

Eindeutig: K2 MK7 all-trans ist die derzeit wirksamste Form von Vitamin K2. MK-7 all-trans hat von allen Formen die beste Bioverfügbarkeit, und ist durch seine lange Halbwertzeit zudem auch am längsten im Körper wirksam.

Vitamin K2 gibt es in 4 unterschiedlichen Formen:
  1. Mk-4 wird vom Körper nur sehr schlecht aufgenommen (Bioverfügbarkeit). Man benötigt daher sehr hohe Dosen um Wirksamkeit zu erzielen. Konsequenterweise gibt es kaum noch Produkte auf dem Markt, die MK-4 enthalten.
  2. MK-9 ist in Deutschland nicht zugelassen, daher auch nicht verfügbar. Diese Form ist zudem kaum erforscht.
  3. MK-7 – cis ist praktisch wirkungslos.
  4. MK7-all-trans als die beste und auch am weitesten verbreitete Form.

Vitamin K2 MK7 gibt es in 2 Formen: die MK7-all-trans und die MK-7 cis-Form. Die cis-Form ist praktisch wirkungslos. Daher ist darauf zu achten, dass das verwendete K2 MK-7 einen möglichst hohen all-trans-Anteil hat. Ideal ist ein all-trans-Anteil zwischen 96 und 99%.

Vitamin D3 steuert u.a. die Aufnahme von Calcium aus der Nahrung ins Blut. Dieses Calcium im Blut muss der Körper aber auch sinnvoll verwerten können, damit es sich nicht als Plaque (Ablagerung) in den Arterienwänden festsetzt.

Und hier kommt Vitamin K2 ins Spiel: Dessen Hauptaufgabe ist der Transport und die Einlagerung von Calcium aus dem Blut in die Knochen. Nur so gelangt mit Hilfe von Vitamin K2 das Calcium dorthin, wo es gebraucht wird. Vitamin K2 hält so zusätzlich auch unsere Gefäße sauber.

Ab 1.000 I.E. Vitamin D täglich ca. 50 µg. Danach langsam steigern. Bis 4.000 I.E. auf 100 µg. Liegt eine Osteoporose oder Gefäßverkalkung vor ist die in Studien am häufigsten verwendete K2-Dosis 180 µg täglich + Vitamin D.

Das kommt auf die tägliche Dosis an. Ab einer Menge von 1.000 I.E. Vitamin D sollte man auf jeden Fall Vitamin K2 dazunehmen. Andernfalls kann es durch das durch Vitamin D vermehrte Calcium im Blut zu schädlichen Ablagerungen in Arterien und Organen kommen.

Dosierungen von bis zu 200µg Vitamin K2 bzw. 7.000 I.E Vitamin D sind sicher. Man kann aber beide Vitamine auch überdosieren. Bei extremer Überdosierung von Vitamin D kann es zu einem erhöhten Calciumspiegel im Blut kommen bis hin zu Nierenschäden und Herzrhythmusstörungen. Vitamin K2 ist auch in höheren Dosen nicht giftig.

Nein. Auch in höheren Dosen ist Vitamin K2 nicht giftig. Mit max. 200 µg pro Tag ist man aber immer absolut auf der sicheren Seite. Gleichwohl sollten Menschen, die blutverdünnende Mittel einnehmen zur Sicherheit mit ihrem Arzt sprechen bevor sie Vitamin K2-Produkte zu sich nehmen.

Nach heutigem Kenntnisstand hat Vitamin K2 keinen Einfluss auf die Blutgerinnung. Allerdings sollten Menschen, die Marcumar und andere Vitamin-K-Antagonisten einnehmen eine Verwendung von Vitamin K2 vorher mit ihrem Arzt besprechen.

Bei Einnahme von modernen sogenannten NOAK (Nicht-Vitamin K-abhängige Antikoagulantien z.B. Rivaroxaban=Xarelto©, Dabigatran=Pradaxa©, Apixaban=Eliquis©, Edoxaban=Lixiana©) zur Blutverdünnung, kann Vitamin K2 nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Ebenso bei Einnahme von Clopidogrel und ASS.

Vitamin K2 aktiviert im Blut die Proteine MGP und Osteocalcin. Nur wenn diese Proteine aktiviert sind, können sie Calcium an sich binden. Besteht ein Mangel an Vitamin K2, so können MGP und Osteocalcin nicht aktiviert werden. Dieses Calcium wird dann aus dem Blut in die Knochen transportiert und dort dauerhaft in der Knochensubstanz eingebaut. So sorgt Vitamin K2 dafür, dass überschüssiges Calcium aus den Gefäßen in die Knochen transportiert wird. Auf diese Weise schützt Vitamin K2 unsere Arterien davor, dass dieses überschüssige Calcium im Blut sich in Form von arteriosklerotischen Plaques an den Gefäßwänden ablagern kann - und bietet so einen Schutz vor einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Die Arterien bleiben entspannt und elastisch.

Offensichtlich Ja. Viele internationale Studien zeigen dies eindeutig. Im Jahr 2008 untersuchten Wissenschaftler der Universität Utrecht bei 564 postmenopausalen Frauen, ob die tägliche Aufnahme von Vitamin K2 einen Einfluss auf das Ausmaß einer Arterienverkalkung hat. Das Risiko einer Gefäßverkalkung konnte um 20 Prozent verringert werden.

Die wissenschaftliche Erforschung von Vitamin K2 führte zu der Erkenntnis, dass Vitamin K2 nicht nur für gesunde Knochen sondern auch saubere und glatte, vor allem aber für elastische Gefäße sorgen kann. Arteriosklerose ist eine Erkrankung der Gefäße, die sich durch Kalkablagerungen verengen und ihre Elastizität verlieren.

Vitamin K2 aktiviert im Blut die Proteine MGP und Osteocalcin. Nur wenn diese Proteine aktiviert sind, können sie Calcium an sich binden. Besteht ein Mangel an Vitamin K2, so können MGP und Osteocalcin nicht aktiviert werden. Dieses Calcium wird dann aus dem Blut in die Knochen transportiert und dort dauerhaft in der Knochensubstanz eingebaut.
So sorgt Vitamin K2 dafür, dass überschüssiges Calcium aus den Gefäßen in die Knochen transportiert wird – und damit für eine ausreichende Knochendichte – wichtig bei und zum Schutz vor einer Osteoporose.

Offensichtlich Ja. Studien zeigten: Die tägliche Einnahme von 180 μg Vitamin K2 MK-7 führte zu einer signifikanten Verbesserung der Knochendichte mit positivem Einfluss auf die Knochengesundheit und die Knochenstärke. Die im Mai 2015 veröffentlichte placebo-kontrollierte Doppelblindstudie untersuchte über einen Zeitraum von 3 Jahren die Wirkung von 180 µg Vitamin K2 bei 244 postmenopausalen Frauen.

Auch in mehreren in Japan durchgeführten Studien erwies sich die Einnahme von Vitamin K2 als effektive Therapie einer Osteoporose.

Vitamin K2 wird bereits seit geraumer Zeit in vielen Ländern in der Osteoporose-Prävention und -therapie eingesetzt. Dort hilft es beim Aufbau von Knochen und verbessert Knochendichte und Belastbarkeit der Knochen.

Eindeutig nein. Alle Studienergebnisse zeigten bisher ausschließlich positive Effekte für Vitamin K2, nicht aber für K1. Sowohl die Rotterdam-Studie (2004) als auch Prospect-EPIC-Studie (2009) zeigten eine positive Wirkung auf die Gefäße ausschließlich für Vitamin K2 – nicht aber für Vitamin K1.

Eindeutig Nein. Heute weiß man, dass eine alleinige Zuführung von Calcium zur Behandlung bzw. Prävention der Osteoporose rein gar nichts bringt. Studien zeigten, dass die ausschließliche Gabe von Calcium das Risiko für Knochenbrüche kaum bzw. gar nicht senken konnte, also zu keiner Verbesserung führte. Insbesondere dann nicht, wenn die Versorgung mit Vitamin D unzureichend war, was allerdings bei den meisten Menschen in unseren Breitengraden heute der Fall ist.

Calcium ist für die Knochen der wichtigste Baustein. Der Körper, besser gesagt die Knochen, benötigen genügend davon. Es wird gebraucht, aber eben in den Knochen – nicht, bzw. nur sehr begrenzt, in Organen und Gefäßen.

Calcium allein gegeben schadet allerdings eher als das es nützt. Das in hohen Mengen zugeführte Calcium gelangt nämlich NICHT wie beabsichtigt in die Knochen, sondern lagert sich in Gefäßen und Organen ab und führt dort zu Verkalkungen. Gefäßverschlüsse und Organversagen können die Folgen sein.

Studien belegen die physiologischen Erkenntnisse eindeutig:

Vitamin K2 ist bereits ab einer Dosis von 45 µg pro Tag bei Osteoporose wirksam. Neueste Untersuchungen aus 2014 zeigen allerdings, dass höhere Dosen Vitamin K2 MK-7 (180µg) durchaus sinnvoll sind, will man diese positiven Effekte voll erreichen.

Studien zu K2 bei Arterienverkalkung:
  1. Die Prospect-EPIC-Studie.

    In dieser niederländischen Kohortenstudie mit 16.057 postmenopausalen Frauen (bei Frauen dieses Alters besteht nach ihrer Menopause ein höheres Risiko für Kalkablagerungen in den Blutgefäßen) wurden die Teilnehmerinnen in 2 Gruppen über einen Zeitraum von mehr als 8 Jahre lang beobachtet. Dabei konnte ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Einnahme von Vitamin K2 MK-7 und damit verbunden einem deutlich verringerten Risiko eine koronare Herzkrankheit zu entwickeln festgestellt werden.

  2. Die Rotterdam-Studie

    An dieser niederländischen Studie (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15514282) nahmen 4.807 Frauen und Männer im Alter von 55 Jahren oder älter teil. Die kontrollierte Studie lief über einen Zeitraum von 10 Jahren.

    Ergebnisse: In der Studie konnte nachgewiesen werden, dass durch die Gabe von natürlichem Vitamin K2 das Risiko der Arterienverkalkung und das Risiko für einen Herz-Kreislauf-Tod um 50 % gesenkt werden konnte. Geleijnse et al, Nutritional Epidemiology 2004; 134: 3100-3105 (The Rotterdam Study)

  3. Zur Arterienversteifung

    Dies belegt am deutlichsten eine im Mai 2015 veröffentlichte placebokontrollierte Doppelblindstudie. Die Wissenschaftler untersuchten mit aufwendigen Methoden über einen Zeitraum von 3 Jahren die Wirkung von 180 µg Vitamin K2 MK-7 bei 244 postmenopausalen Frauen.

    Ergebnis: Die tägliche Gabe von Vitamin K2 verhinderte signifikant eine Zunahme der altersbedingten Arterienversteifung. Die Elastizität der Arterien konnte signifikant verbessert werden. Ganz besonders deutlich profitierten von einer Vitamin K2-Gabe dabei diejenigen Frauen, die bereits zu Beginn der Studie eine hohe arterielle Gefäßsteifigkeit und damit verbundene Gefäßverkalkungen hatten. In der Placebogruppe (also bei den Frauen, die kein Vitamin K2 einnahmen) wurde nach 3 Jahren dagegen keine Verbesserung der Gefäß-Elastizität festgestellt. Vitamin K2 ist also offensichtlich nicht nur präventiv wirksam, sondern kann bestehende Gefäßsteifigkeit aufgrund von Verkalkungen wieder verbessern / rückgängig machen.

    Dieser Effekt konnte allerdings erst nach 2-3 Jahren Vitamin K2-Einnahme festgestellt werden. Dies erklärt auch, warum andere Studien mit kürzerer Laufzeit häufig weniger Wirkungen von Vitamin K2 auf Gefäße und Knochengesundheit zeigten.

    Quelle: Knapen et al. Thromb Haemostasis 2015 May;113(5):1135-44 (Menaquinone-7 supplementation improves arterial stiffness in healthy postmenopausal women. A double-blind randomised clinical trial)

Die Messung der Pulswellengeschwindigkeit (kurz PWV) ist eine wissenschaftlich anerkannte und etablierte Methode zur Messung der Elastizität der Arterien. Die PWV beschreibt die Ausbreitungsgeschwindigkeit (in m/s) der vom Herz bei einer Systole ausgehenden Druckwelle im Körper entlang der Arterien. Sie ist maßgeblich von der Elastizität der Gefäßwände und vom Gefäßradius abhängig.

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