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Magnesium – der Alleskönner - Was ist sicher? Wo gibt es Hinweise?

Dem Mineral Magnesium werden viele positive Wirkungen zugeschrieben. Die für die Richtigkeit solcher Aussagen zuständige europäische Behörde (EFSA) hat die zugrundeliegenden Studienergebnisse gründlich überprüft und einige davon als medizinisch-wissenschaftlich gesichert deklariert. Dazu gehören u.a. die Wirkungen auf Muskulatur, Knochen, Energiestoffwechsel oder auch das Nervensystem und die Psyche.

Wir erklären hier kurz und verständlich die physiologischen Zusammenhänge dieser positiven Wirkungen – also WARUM und WIE diese zu erklären sind.

Was macht Magnesium so wertvoll?

Ohne Magnesium funktioniert kein gesunder Körper. Der Grund: Magnesium hat eine zentrale Funktion bei Prozessen im Nervensystem, den Muskeln und Knochen, beim Energiestoffwechsel und im gesamten Herz-Kreislauf -System.

Der Hintergrund: Viele Enzyme benötigen Magnesium, um ihre Aufgaben im Körper überhaupt wahrnehmen zu können. Magnesium sorgt für die Aktivierung dieser Enzyme. Ansonsten wären diese nutzlos.

Aber welche Auswirkungen hat das auf die verschiedenen Körperfunktionen – und was davon gilt heute als absolut gesichert und wo geht die Medizin heute aufgrund der bekannten Wirkmechanismen und aufgrund erster Studien und Erfahrungswerten von weiteren positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit aus?

Medizinisch gesicherte Eigenschaften von Magnesium

  1. Energiestoffwechsel
    • Nur mit Hilfe von Magnesium funktioniert ein normaler Energiestoffwechsel: Die Zellen produzieren aus Sauerstoff, Glukose und Fett Energie (das nennt man Zellatmung), die in Form von ATP (Adenosintriphosphat) + Magnesium gespeichert wird.
      Braucht der Körper (z.B. die Muskulatur) Energie, so wird das an das Magnesium gebundene ATP durch Magnesium aktiviert und in die entsprechenden Zellen transportiert (z.B. die Muskelzellen). Ohne Magnesium kann ATP also nicht wirken.
      Ohne ATP und Magnesium geht absolut gar nichts. Nichts in den Organen, den Nerven, der Muskulatur – der Körper wäre praktisch tot, da die Zellen keine Energie mehr bereitstellen können.
      Das erklärt einerseits die gesichert positive Wirkung von Magnesium auf die Muskulatur andererseits auch Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung durch Magnesium.
  2. Nervensystem und Psyche
    • Damit Nervensystem und Psyche gut funktionieren können, braucht es Magnesium. So wird die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol gehemmt und die Zellen werden vor Übererregung geschützt.
      Das führt insgesamt zu mehr innerer Ruhe und Entspannung. Ein Grund, warum es auch häufig als „Anti-Stress-Mineral“ bezeichnet wird.
  3. Muskeln
    • Die positive Wirkung auf die Nerven wirkt sich auch entspannend auf die Muskulatur aus. Beschwerden durch unregulierte Reizübertragung der Nerven auf die Muskulatur wie Krämpfe und Verspannungen (z.B. in Nacken und Rücken) werden so gelindert. Ein guter Magnesium-Spiegel schützt zudem beim Sport vor Muskelverletzungen und beschleunigt durch Entsäuerung der Muskulatur die Regeneration.
  4. Knochengesundheit und Zähne
    • Magnesium ist zusammen mit Calcium und Phosphat ein Baustein unserer Knochen. Es ist Bestandteil der Knochenmatrix und sorgt so für Stabilität und Elastizität – schützt so vor Osteoporose und mindert die Gefahr von Knochenbrüchen.
      Zudem unterstützt es den Aufbau neuer Knochensubstanz, indem es die Aktivität von knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) reguliert – und Vitamin D zur Calciumaufnahme der Knochen aktiviert.
      In etwa gilt das gleiche auch für unsere Zähne, da Zähne ähnlich wie Knochen aufgebaut sind, nur härter. Das betrifft insbesondere den Zahnschmelz, also die äußere, extrem harte Schicht eines Zahns. Das schützt vor Zahnerkrankungen wie Karies.
  5. Elektrolytgleichgewicht
    • Die wichtigsten Elektrolyte in unserem Körper sind Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium. Magnesium sorgt für deren reibungslosen Zusammenspiel - Voraussetzung u.a. für den Herzrhythmus, die Gehirnfunktion, die Muskelkontraktion oder den Wasserhaushalt.
      Ein Ungleichgewicht kann u.a. zu Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche, Verwirrtheit, Krämpfen (z.B. nächtliche Wadenkrämpfe) und neurologischen Störungen führen.
  6. Eiweißsynthese
    • Eiweißsynthese ist die Herstellung von Proteinen durch die Zellen. Dazu brauchen die Zellen viel Energie in Form von ATP + Magnesium (Vgl. Punkt 3 Energiestoffwechsel). Zudem brauchen viele Enzyme, die an der Protein-Herstellung beteiligt sind, zusätzlich Magnesium, um zu funktionieren.
      Ohne Magnesium funktioniert also keine Eiweißsynthese – lebenswichtige Proteine für viele Organe und Körperfunktionen.
  7. Zellteilung
    • Alles Wachstum entsteht durch Zellteilung. Ohne Zellteilung gäbe es auch keine Reparatur und keinen Ersatz abgestorbener Zellen. Alte Zellen sterben ab und müssen ersetzt werden, Wunden müssen geschlossen werden. Nur so bleibt unser Organismus gesund.
      Teilt sich eine Zelle, wird deren DNA kopiert. Magnesium stabilisiert diese DNA, und unterstützt auch die notwendigen Enzyme bei deren Herstellung.
      Weiter: Der Zeitpunkt der Zellteilung muss stimmen. Dieser wird durch Magnesium gesteuert. Zudem braucht eine Zellteilung und Reparatur viel Energie in Form von ATP + Magnesium (vgl. Punkt 3 Energiestoffwechsel).

Positive Studienergebnisse zu Magnesium

Es gibt eine ganze Reihe weiterer positiver Eigenschaften von Magnesium auf den menschlichen Organismus, die durch zahlreiche vertrauenswürdige Studien belegt sind. Allerdings sind diese Eigenschaften (noch) nicht von der EFSA (das ist die hierfür zuständige Behörde der EU) anerkannt und abgesegnet.

  1. Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Auch das Herz ist ein Muskel und wird über ein Nervensystem gesteuert. Ein Magnesiummangel gilt in der Kardiologie als gesicherter Risikofaktor für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
      Gesichert ist, dass Magnesium einen positiven Einfluss sowohl auf die Muskulatur als auch auf die Weiterleitung im Nervensystem hat. Insofern ist Magnesium mitbestimmend für einen reibungslosen Herzrhythmus.
      Kardiologen empfehlen gerade bei Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) die Laborwerte für Magnesium (auch für Kalium) im oberen Normbereich zu halten. Das wären für Magnesium ca. 1,0 mmol/L und für Kalium ca. 5 mmol/L.
      Studien zeigen, dass sich so das Risiko für Herzrhythmusstörungen senken lässt. Zudem wurde festgestellt, dass ein guter Magnesium-Spiegel sich auch positiv auf eine Arteriosklerose, hohen Blutdruck und die Cholesterinwerte auswirkt. Alles Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf- Erkrankun .
  2. Diabetes mellitus
    • Ein guter Magnesium-Spiegel zeigt auch positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, da Magnesium auch an der Regulation des Glukosestoffwechsels beteiligt ist. Zahlreiche Studien belegen, dass bei Einnahme von Magnesium sowohl die Nüchternglukosewerte als auch das Risiko einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln gesenkt werden konnten.
  3. Entzündungen
    • Chronisch niedriggradige Entzündungen haben einen Einfluss auf die Entwicklung von Arteriosklerose, Diabetes, Autoimmunerkrankungen wie Rheuma und Schuppenflechte oder auch chronische Schmerzen. Neueste Studien zeigen, dass ein Mangel an Magnesium solche niederschwelligen Entzündungen (insbesondere CPR und TNF- α-Werte) auslösen kann.
  4. Magnesium beim Sport
    • Nur mit Hilfe von Magnesium werden
      • der Energiestoffwechsel (ATP) aktiviert
      • Bewegungsimpulse über die Nerven an die Muskulatur weitergeleitet
      • Muskelkontraktion und -entspannung eingeleitet.
    • Zudem können Magnesiumverluste durch Schwitzen (speziell bei Ausdauersport) durch einen guten Magnesium-Spiegel kompensiert werden.
      Nicht nur beim Sport, sondern generell bei jeder körperlichen Aktivität sorgt Magnesium so für Muskelkontrolle, Leistung, Ausdauer und Regeneration.
      Sportler sollten generell auf einen guten Magnesium-Spiegel achten, die Einnahme selbst sollte allerdings möglichst nach dem Sport erfolgen, da die muskelentspannende Wirkung des Mineralstoffs während des Sports eher unerwünscht ist.

Wieviel Magnesium pro Tag?


M W
Säuglinge
0 bis unter 4 Monate 24 24
4 bis unter 12 Monate 80 80
Kinder und Jugendliche
1 bis unter 4 Jahre 170 170
4 bis unter 7 Jahre 190 190
7 bis unter 10 Jahre 240 240
10 bis unter 13 Jahre 260 230
13 bis unter 15 Jahre 280 240
15 bis unter 19 Jahre 330 260
Erwachsene
19 bis unter 25 Jahre 350 300
25 bis unter 51 Jahre 350 300
51 bis unter 65 Jahre 350 300
65 Jahre und älter 350 300
Schwangere 300
Stillende 300

Zur Einnahme:

  • Grundsätzlich kann Magnesium unabhängig von der Uhrzeit oder den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Je nach Sportart, Intensität und Schweißverlust kann der Bedarf bei Sportlern bis zu 200 mg pro Tag höher sein
  • Wie ein Magnesium vom Körper aufgenommen und vor allem vertragen wird, hat man aber auch ein wenig selbst in der Hand. Bei Neigung zu Durchfällen bitte über den Tag verteilen. Es lohnt aber auch ein Versuch, die Einnahme auf den Abend zu legen, da Magnesium einen gesunden Schlaf fördert. Man schläft besser ein und durch.

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