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Immunsystem stärken bei Kindern – das solltest du wissen

Immunsystem stärken bei Kindern – das solltest du wissen

6. November 2020 | Immunsystem

Warum Kinder häufiger erkältet sind

Während der Entwicklung des Immunsystems ist es keine Seltenheit, dass ein Kind durchschnittlich sechs bis zehn Erkältungen im Jahr aus Kindergarten, Kita oder Schule mit nach Hause bringt.
Ganz ohne Schnupfen und Husten kommen selbst nur die wenigsten Erwachsenen durch die Erkältungs- und Grippesaison. Dass Kinder bisweilen so viel häufiger erkältet sind als Erwachsene, liegt an der Vielzahl unterschiedlicher Viren, die Erkältungskrankheiten verursachen können. Bei jedem Kontakt mit einem bislang unbekannten Virus, ist das Immunsystem zunächst wehrlos, da es ja diesen Virus (noch) nicht kennt. Das Kind wird krank. Ein geschwächtes Immunsystem kann dann schnell in eine richtige Infektionsspirale rutschen.
Im Kontakt mit anderen Kindern werden besonders viele verschiedene Erreger ausgetauscht. Gleichwohl ist das für das Immunsystem auch ein wichtiges Training. So absurd es auch klingt: Krankheiten und Infekte stärken das kindliche Immunsystem zusätzlich.
Als infektanfällig gelten Kinder aber erst dann, wenn Krankheiten häufiger als zehn bis zwölf Mal im Jahr auftreten, sehr lange anhalten oder gar mit Komplikationen einhergehen. Die gute Nachricht: Die Zahl der Infekte nimmt ab, je älter das Kind wird.

Die beste Vorsorge besteht gleichwohl darin, das Immunsystem zu stärken, um lästige Symptome schnell wieder loszuwerden. Wir zeigen dir hier wie du das Immunsystem deines Kindes gezielt stärken und unterstützen kannst.

Von Geburt an vorhanden - das unspezifische Immunsystem

Von Geburt an vorhanden ist die unspezifische Immun-Abwehr. Dieses sog. unspezifische Immunsystem schützt uns vor Keimen und Fremdkörpern. Es ist sozusagen die erste Instanz einer Abwehr, welche die gröbsten Angriffe von außen abwehrt - die Äußere Schutzfunktion.

Das sind in erster Linie die Haut und die Schleimhäute, die als natürlichen Schutzbarrieren verhindern, dass gefährliche Stoffe in den Körper eindringen können. Eine intakte Haut sowie voll funktionsfähige Schleimhäute, z. B. in der Nase, den Bronchien, im Darm oder der Blase und Harnwegen, sind daher eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes Funktionieren.

Entwicklung bis zum 10. Lebensjahr - das spezifische Abwehrsystem

Trotz dieser Schutzbarrieren kann es Keimen gelingen in den Körper einzudringen. Dann werden weitere Mechanismen gebraucht. Diese spezifische oder auch erworbene Immun-Abwehr entwickelt sich bis etwa zum 10. Lebensjahr.
Dieses Abwehrverhalten muss der Körper also im Laufe des Lebens erst einmal lernen. Das Immunsystem befindet sich sozusagen in der Ausbildungsphase. Es lernt auf krankheitserregende Viren und Bakterien zu reagieren, um so die Abwehrkräfte zu stärken. Es lernt und trainiert sich diese Erreger zu merken. Sind dann diese, schon einmal dagewesenen Erreger bekannt, kann der Organismus bei einer erneuten Infektionschneller und stärker reagieren, indem er ganz schnell passende Antikörper produziert.

Wichtig für die Bildung dieser Antikörper sind bestimmte weiße Blutkörperchen, die B- und T-Lymphozyten. Antikörper sind genau passende Abwehrstoffe gegen eine bestimmte Art von Erregern. Die Antikörper binden sich dann an den entsprechenden Erreger und markieren ihn. So kann der Erreger schneller identifiziert und von den Fresszellen unschädlich gemacht werden.

Die wichtigsten Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem bei Kindern:
  • zu wenig Bewegung an der frischen Luft
  • zu wenig erholsamer Schlaf
  • übertriebene Hygiene
  • im Tagesablauf überfordert
  • falsche Ernährung

So stärkst du die Abwehrkräfte deines Kindes – die 5 besten Maßnahmen


1. Bewegung und frische Luft halten das das Immunsystem fit

Ohne Bewegung und frische Luft geht es nicht!
Schon im Babyalter solltest du mit deinem Kind viel Zeit draußen an der frischen Luft verbringen – und zwar zu jeder Jahreszeit. Warm angezogen ist selbst bei Kälte, Wind und Regen frische Luft unersetzlich, denn sie stärkt die Abwehrkräfte deines Kindes nachhaltig.
Kommt nach dem Babyalter dann auch noch Bewegung dazu, hat man schon eine ganze Menge erreicht. Bewegung trainiert nicht nur die Muskeln, sondern hält auch den Stoffwechsel auf Trab und trainiert so die Immunabwehr. Rennen, Hüpfen und Toben wirken zudem dem Stress entgegen, der sich negativ auf das Immunsystem auswirkt.
Und bitte auch bei nasskaltem und schlechtem Wetter keine Angst vor Erkältung. Genau das Gegenteil ist der Fall. Das Immunsystem wird so optimal trainiert. Pack also dein Kind nicht in Watte, lass es möglichst häufig draußen spielen und mit anderen Kindern toben.

Dagegen kann trockene Heizungsluft im Winter die Schleimhäute reizen. Bakterien und Viren finden dann einen optimalen Nährboden und dringen in die ausgetrockneten Schleimhäute leicht ein. Für das Raumklima selbst gelten daher nach wie vor die alten Rezepte: Optimal sind 22 Grad Raumtemperatur, eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 30 Prozent und regelmäßiges tägliches Stoßlüften.

Unser Tipp für zu Hause: Gut lüften: In warmen Räumen tummeln sich Tausende Viren
und andere Keime. Dagegen hilft 5-minütiges Stoßlüften, natürlich mehrmals am Tag.

2. Warum Schlaf so wichtig ist

Das Immunsystem benötigt den Schlaf zur Regeneration. Nachts arbeitet das Immunsystem am effektivsten. Kinder sollten je nach Alter zwischen zehn und zwölf Stunden schlafen. Wieviel Schlaf altersabhängig für dein Kind angemessen sind, zeigt dir die folgende Tabelle.
Durchschnittliche Schlafdauer von Kindern:
Säuglinge ca. 17 Stunden
1 – 2 Jahre ca. 13 Stunden
3 – 5 Jahre ca. 12 Stunden
6 – 13 Jahre ca. 10 Stunden
14 – 17 Jahre ca. 9 Stunden
Natürlich ist das Schlafbedürfnis von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Die Angaben sind Richtwerte, an denen du dich orientieren kannst.
Wichtig sind aber nicht nur hinreichend viele Stunden Schlaf, sondern auch die Schlafqualität. Besonders wichtig sind die Tiefschlafphasen, die Kinder noch sehr viel mehr brauchen als Erwachsene. Das tagsüber Erlebte kann verarbeitet werden und der Körper regeneriert sich.

Hinreichend Schlaf von guter Qualität wird daher das Immunsystem deines Kindes optimal stärken und unterstützen. Aus der aktuellen Forschung weiß man heute, dass wer gut und ausreichend schläft deutlich mehr Abwehrstoffe bildet als Menschen mit Schlafmangel.

3. Jeden Keim vernichten? Besser nicht klinisch rein

Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität in München konnten nachweisen, dass Stadtkinder, die häufig in einer eher keimfreien Umgebung aufwachsen öfter zu Allergien neigen als Kinder, die auf Bauernhöfen großwerden. Es spricht also wenig dagegen, dein Kind auch mal draußen im Matsch spielen zu lassen.

Dagegen neigen viele Eltern dazu, für extreme Hygiene im Umfeld des Kindes zu sorgen, weil sie meinen, Keime und andere Fremdkörper möglichst von ihrem Kind fernhalten zu müssen. Das führt allerdings dazu, dass das Immunsystem des Kindes diese Keime nicht kennenlernt und so natürlich auch keine Abwehrkräfte aufbauen kann. Der dringend notwendige Trainingseffekt für das Immunsystem (s.o. Aufbau der spezifischen Abwehr) bleibt aus. Wie soll sich das Immunsystem dann gegen diese Keime zur Wehr setzen, wenn es diese erst gar nicht kennenlernt? Der notwendige Aufbau wichtiger Antikörper bleibt so aus.

Hygiene ist wichtig. Übertriebene Hygiene allerdings zumindest auf Dauer eher schädlich.

Eine absolut keimfreie Umgebung begünstigt eher Krankheiten, als dass sie dein Kind schützt. Antibakterielle Seifen und Desinfektionsmittel schaden der Haut und damit der ersten natürlichen Schutzbarriere deines Kindes (s.o. unspezifisches Immunsystem). Auch aggressive Putzmittel und Flächen-Desinfektionsmittel haben in der Umgebung deines Kindes nichts zu suchen. Putzmittel auf natürlicher ökologischer Basis sowie das ganz normale Händewaschen mit natürlicher Seife reichen in der Regel aus. Nicht jede Bakterie muss im Haushalt zwingend abgetötet werden. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch gesünder.

Zudem ist regelmäßiges Händewaschen der beste Schutz gegen Ansteckungen, insbesondere im Kontakt mit erkrankten Personen.

Der alltägliche Kontakt zu Keimen, Bakterien, Viren und anderen Fremdkörpern ist wichtig für dein Kind – die Abwehrzellen lernen und können beim nächsten Mal umso schneller und effektiver reagieren.

Nach und nach lernt so das Immunsystem deines Kindes, wie es auf solche Fremdkörper reagieren muss – das stärkt die Abwehrkräfte nachhaltig.

Vorsicht bei gefährlichen Viren!

Natürlich darfst du dein Baby aber nicht jeder Krankheit wissentlich aussetzen. Bestimmte Viren (z.B. Grippeviren oder Magen-Darm-Viren) können gerade für Babys und Kleinkinder durchaus gefährlich sein. Beispielsweise muss man bei Ansteckung mit hohem Fieber, starken Flüssigkeitsverlusten oder Entzündungen rechnen. Hier sind also Vorsicht und angebrachte Hygienemaßnahmen (regelmäßig Händewaschen, Abstand halten) durchaus geboten.

Unser Tipp: Sauberkeit ist wichtig. Etwas Staub oder Schmutz trainieren
aber das Immunsystem deines Kindes – nur so kann es gut funktionieren.

4. Stress vermeiden stärkt das Immunsystem der Kinder

Studien des Kinderschutzbundes zeigen: Viele deutsche Kinder sind gestresst. Auch für Kinder sind stressige Situationen nicht gesund und absolut schädlich für das sich entwickelnde Immunsystem. Deshalb vermeide zunächst einmal Hektik und Streit – und zu viele Termine an einem Tag, insbesondere wenn sie als Überforderung angesehen werden. Kein Kind braucht den Terminkalender eines Managers. Musikunterricht, Fußballtraining, Kindergeburtstag, Schwimmunterricht und ab der Schulzeit auch noch Hausaufgaben.
Ein aktives Leben tut deinem Kind zwar gut, aber bitte nur in Maßen. Nicht jeder Tag sollte komplett verplant werden. Einfach mal abhängen, sich mit Freunden verabreden kann sehr erholsam sein.
Dabei solltest du aber nicht gleich jede Belastung von deinem Kind fernhalten. Bitte Druck nicht mit Stress verwechseln. Kinder müssen lernen auch anstrengende und fordernde Situationen zu bewältigen. Sie müssen das Gefühl kennenlernen, dass man auch mit Problemen fertig werden kann. Kritisch wird es immer erst dann, wenn das Gefühl restlos überfordert zu sein aufkommt. Dann werden Anforderung und Druck zu Stress und schädigen das Immunsystem

Was kannst du selbst tun? Gib deinem Kind regelmäßig Momente der Geborgenheit. Nimm dir Zeit für Spiele, ein Buch lesen oder einfach nur kuscheln. Kinder regenerieren am besten zu Hause. Das tut der Seele gut und hilft das Immunsystem zu stärken.

5. Gesunde Ernährung

Mit Ausnahme des Vitamin D, welches die Haut mittels Sonnenstrahlung erzeugen kann, kann unser Körper die für eine gesunde Ernährung erforderlichen Mikronährstoffe nicht selbst herstellen. Daher ist es wichtig, diese über die Nahrung aufzunehmen.
Gib deinem Kind also regelmäßig frisches Obst und Gemüse. So werden wichtige und abwehrstärkende Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen. Idealerweise sollte die Menge an Gemüse noch etwas größer sein als die Menge an Obst, denn Gemüse enthält im Schnitt noch mehr gesundheitsfördernde Stoffe.
Bio-Vollkornprodukte enthalten Ballaststoffe. Ein großer Teil unseres Immunsystems sitzt im Darm, der für ein gutes Funktionieren diese Ballaststoffe braucht und so auch das Immunsystem stärkt.
Und bitte nicht nur auf das Essen achten. Dein Kind braucht auch hinreichend viel Flüssigkeit, am besten Wasser oder ungesüßte Getränke.

Grundsätzlich aber brauchen Kinder für ein fittes Immunsystem dieselben Nährstoffe wie Erwachsene.

Welche Mikronährstoffe stärken das Immunsystem?

Generell gilt: Vermeide eine einseitige Versorgung mit Mikronährstoffen. Vitamin C und Vitamin D sind ohne Frage absolut wichtig, aber alleine reicht das bei weitem nicht aus. Der Mensch ist komplexer gebaut. Das alte Sprichwort „Nimm Vitamin C und du bekommst keine Erkältung“ kann man getrost abhaken

Erst in ihrem Zusammenspiel können Vitamine und andere Mikronährstoffe bestimmte Immunzellen und deren Bildung aktivieren.

  1. Damit das Immunsystem zunächst einmal seinen ganz normalen täglichen Aufgaben nachgehen kann braucht es für ein reibungsloses Funktionieren
    • Vitamin C, A, B2, B12, D und Folsäure sowie die Spurenelemente Zink, Selen und Kupfer
  2. Wird das Immunsystem aktiviert, müssen sich die Immunzellen schnell teilen und vermehren können
    • Zink
  3. Damit sich Zellen für ihre Aufgaben spezialisieren können
    • Vitamin A
  4. Gerade die Schleimhäute des Darms, der Atemwege sowie der Blase sind unerlässlich bei der Abwehr von Krankheitserregern. Für gesunde und intakte Schleimhäute braucht der Körper
    • Vitamin A, B2, B3 (Niacin) und Biotin
  5. Muss das Immunsystem reagieren und so die körpereigene Abwehr aktivieren, können freie Radikale entstehen. Antioxidantien schützen dabei die Körperzellen vor den Angriffen dieser freien Radikale (sog. oxidativer Stress). Aber auch durch schädliche Umweltstoffe kann oxidativer Stress entstehen.
    • Vitamin C, E, B2, Zink, Selen, Kupfer und Mangan
  6. Sekundäre Pflanzenstoffe - wertvolle Naturstoffe, die ausschließlich in Pflanzen vorkommen
    • Traubenkern-OPC, Ingwer mit Gingerolen, Granatapfel mit Polyphenolen, Citrus-Bioflavonoide, Carotinoid Lycopin

Sekundäre Pflanzenstoffe haben für den Menschen einen hohen Stellenwert. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher die regelmäßige Aufnahme von sekundären Pflanzenstoffen, da sie einerseits lebensnotwendig sind, aber auch das Risiko für die Entstehung verschiedener Krankheiten senken können (DGE 2008). Alle diese Stoffe unterstützen die Abwehrkräfte und haben ausgeprägte antioxidative Eigenschaften.

Einzelsubstanzen oder Nährstoffgemische?

Mit weniger solltest du dich nicht zufriedengeben. Alle diese Mikronährstoffe haben einerseits ihre spezielle Funktion, wirken aber gleichzeitig auch zusammen und sind aufeinander angewiesen (synergetische Wirkung).
Bei körperfremden Stoffen, z. B. Arzneimitteln, ist immer Vorsicht geboten, wenn mehrere gleichzeitig gegeben werden. Ihre Wirkungen, vor allem aber ihre Nebenwirkungen, können sich potenzieren und zu Problemen führen.
Ganz anders bei Mikronährstoffen! Mikronährstoffe sind natürliche körpereigene Substanzen, die der Mensch seit mehreren Millionen Jahren immer als Gemisch mit der täglichen Nahrung aufnimmt. In den richtigen Dosierungen kommt es zu keinen negativen Interaktionen. Im Gegenteil, ihre Wirkungen verstärken sich häufig gegenseitig (synergetische Effekte).
Mikronährstoffe wirken also immer nur gemeinsam und sind aufeinander angewiesen. Gerade das Immunsystem ist sehr komplex. Einzelsubstanzen können hier nur wenig bewirken. Eine Substitution erfordert daher immer die gleichzeitige Einnahme vieler Vitalstoffe, die gemeinsam alle ihre speziellen Stärken auf das Immunsystem haben. Gerade auch dann, wenn das Immunsystem noch in der Entwicklungsphase ist.
Nährstoffgemische sind Einzelsubstanzen in ihrer Wirkung weit überlegen. Auch in der Natur kommen Nährstoffe fast ausschließlich in Kombinationen vor. Eine naturnahe Substitution erfordert daher immer die gleichzeitige Einnahme vieler Vitalstoffe.

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