Orthomolekulare Ernährungsmedizin – beste Qualität für Ihre Gesundheit
Altersbedingte Augenerkrankungen

Altersbedingte Augenerkrankungen

17. März 2017 | Augen

Altersbedingte Augenerkrankungen treten mit zunehmendem Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung immer häufiger auf. Erkrankungen sind beispielsweise eine Altersbedingte Makuladegeneration (AMD), eine Diabetische Retinopathie (Veränderung des Augenhintergrundes bei Diabetes mellitus) oder eine Linsentrübung (Grauer Star).

Die laufende Regeneration der Sehzellen kennzeichnet den intensiven Stoffwechsel des Auges, der viel Sauerstoff verbraucht. Daher ist die Aderhaut des Auges das sauerstoffreichste Gewebe des menschlichen Körpers überhaupt. Gleichzeitig ist aber durch die Kombination von Licht und Sauerstoff der oxidative Stress vorprogrammiert. Dabei entstehen sog. Freie Radikale. Das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die unsere Zellen schädigen können. Eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien kann dazu beitragen, die Zellen vor diesem oxidativen Stress zu schützen.

Man weiß heute, dass Patienten mit einer AMD, einer Diabetischen Retinopathie oder einer Linsentrübung einen erhöhten Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen aufweisen, der häufig mit der normalen Ernährung nicht gedeckt werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass mit zunehmendem Alter der Organismus aufgenommene Mikronährstoffe nicht mehr so gut verwertet wie noch in jungen Jahren. Folge: Im Alter müssen generell mehr Mikronährstoffe zugeführt werden.

Welche Mikronährstoffe sollten bei altersbedingten Augenerkrankungen zugeführt werden?

  1. Mikronährstoffe mit antioxidativen Eigenschaften
  2. Vitamin C, E, B2,Zink, Kupfer und Selen sind solche Antioxidantien. Sie tragen dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Zink, Vitamin A und B2 dienen zusätzlich dem Erhalt einer normalen Sehkraft.
  3. Lutein und Zeaxanthin
  4. Lutein und Zeaxanthin sind makulaspezifische Carotinoide. Sie kommen in besonders hoher Konzentration im Auge vor.
  5. Omega-3-Fettsäuren
  6. Auch diese Mikronährstoffe sind in größerer Konzentration in der Retina (Netzhaut) enthalten. Die Omega-3-Fettsäure DHA trägt zum Erhalt einer normalen Sehkraft bei. Diese positive Wirkung auf die Sehkraft ist dann zu erwarten, wenn täglich 250 mg DHA eingenommen werden.

Da der Körper diese Mikronährstoffe selbst nicht herstellen kann, müssen diese mit der täglichen Nahrung zugeführt werden.

Können auch einzelne Mikronährstoffe helfen?

Bei körperfremden Stoffen, z.B. Arzneimitteln, ist immer Vorsicht geboten, wenn mehrere gleichzeitig gegeben werden. Ihre Wirkungen, vor allem aber ihre Nebenwirkungen, können sich potenzieren und zu Problemen führen.

Ganz anders bei Mikronährstoffen! Mikronährstoffe sind natürliche körpereigene Substanzen, die der Mensch seit mehreren Millionen Jahren immer als Gemisch mit der täglichen Nahrung aufnimmt. In den richtigen Dosie­rungen kommt es zu keinen negativen Interaktionen. Im Ge­genteil, ihre Wirkungen verstärken sich häufig gegenseitig (synergetische Effekte). Nährstoffgemische sind daher Einzelsubstanzen in ihrer Wirkung überlegen. Auch in der Natur kommen Nährstoffe fast ausschließlich in Kombination vor.

Eine orthomolekulare Substitution erfordert daher immer die gleichzeitige Einnahme vieler Vitalstoffe.

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