Arthrose im Kniegelenk – wann können Nährstoffe für den Knorpel (noch) helfen?

Einen Gelenkverschleiß des Knies bezeichnen Mediziner als Gonarthrose oder Kniegelenksarthrose. Der fortschreitende Verschleiß ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass der Knorpel im Kniegelenk sukzessive zerstört wird.
Schlussendlich kann der Patient das Gelenk nicht mehr schmerzfrei bewegen. Durch eine frühzeitige Behandlung und Versorgung des Knorpels kann das Voranschreiten der Arthrose oftmals hinausgezögert – bestenfalls sogar verhindert werden.

Formen der Arthrose

Eine Arthrose im Knie kann viele Ursachen haben. Grundsätzlich unterscheidet man dabei aus medizinischer Sicht zwei Formen der Gonarthrose:

1.  Die Primäre Arthrose

Hier sind die genauen Ursachen zumeist nicht bekannt. Vermutet wird eine genetische Veranlagung, die zur Arthrose führt. Daher heißt es gerade auch bei dieser Form frühzeitig zu handeln (ggf. sogar schon dann, wenn diese genetische Disposition bekannt ist) und etwas gegen den drohenden Verschleiß zu tun.

2.  Die sekundäre Arthrose

Hier sind die Ursachen für die Arthrose i.d.R. bekannt. Ziel sollte es daher immer sein, zunächst einmal diese Ursachen zu identifizieren, um dann dagegen gezielt vorgehen zu können.

Ursachen einer Kniearthrose

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Übergewicht: Es sind genau die Knie, die dauerhaft eine übermäßige Belastung buchstäblich „zu ertragen“ haben.
  • Dauerhafte Überlastung: Dies kann beispielsweise durch die intensive Ausübung einer bestimmten Sportart (z.B. Fußball, Tennis) sein, bei der die Gelenke stark und übermäßig belastet werden – aber auch durch bestimmte Berufe (z.B. Fliesenleger).
  • Unfälle und Verletzungen: Arthrose ist hier häufig die Spätfolge einer vorausgegangenen Verletzung.
  • Fehlstellungen der Kniegelenke: Man denke hier beispielsweise einmal an X- oder O-Beine. Diese Fehlstellungen führen immer zu einer einseitigen Belastung des Knorpels im Kniegelenk mit entsprechen höherem Druck auf einer Seite und damit auch schnellerem Verschleiß.
  • Entzündungen in den Gelenken: Ausgelöst z.B. durch Erkrankungen wie Rheuma / Arthritis.

Entwicklung und Fortschreiten der Kniearthrose

Eine Arthrose tritt nicht plötzlich auf. Eine Arthrose entwickelt sich langsam und schreitet (unbehandelt) dann mehr oder weniger schnell fort. Beschwerden werden anfangs kaum wahrgenommen, werden dann aber zunehmend ernsthafter. Schmerzen entstehen. Leider wird häufig erst jetzt die Arthrose entdeckt und wahrgenommen. „Leider“ insofern, dass die Möglichkeiten einer effizienten Therapie umso besser sind, je früher man die arthrotischen Veränderungen entdeckt.

Die Schäden am Knorpel kennzeichnen das Stadium. Hinsichtlich der Abnutzung des Knorpels unterscheiden Mediziner 4 Stadien:

Stadium 1

Der Knorpel ist zwar noch vollständig vorhanden, hat sich aber bereits in seiner Struktur verändert. Möglich sind auch eine Verdickung des Knorpels und erste kleinere Entzündungsprozesse speziell in der Gelenkinnenhaut.

Stadium 2

Der Knorpel verliert seine spiegelglatte Oberfläche. Er wird uneben und rau, und fasert sich langsam auf. Das beschleunigt den degenerativen Prozess zusätzlich.

Stadium 3

Der Knorpel ist bereits sichtbar dünner geworden. Die Funktion als Polster zwischen 2 Gelenkknochen ist bereits eingeschränkt. Der Gelenkspalt ist enger geworden und die Knochen beginnen sich langsam zu verändern.

Stadium 4

Erste Stellen werden sichtbar, an denen der Knorpel bereits komplett fehlt und infolgedessen seine Schutzfunktion verloren hat. Knochen reibt jetzt sozusagen auf Knochen – mit entsprechenden Schmerzen. Auch die Knochen haben sich weiter verändert. Verdichtungen und Verhärtungen (sog. subchrondale Sklerodisierung) treten auf. Ohne operative bzw. therapeutische Maßnahmen droht jetzt sogar eine Versteifung des Kniegelenks.

Entscheidend Beim Fortschreiten der Arthrose ist der Knorpel

Wie man sieht, hängt die Entwicklung und das Fortschreiten einer Kniearthrose nahezu ausschließlich vom Gesundheitszustand des Knorpels ab. Um diesen möglichst lange zu erhalten, stehen der Medizin mittlerweile eine ganze Reihe von therapeutischen und auch operativen Maßnahmen zur Verfügung. Eine wesentliche Maßnahme ist dabei die richtige Ernährung und Versorgung des Knorpelgewebes mit Aufbaustoffen und Nährstoffen.

Den Knorpel mit Nährstoffen versorgen – je frühzeitiger, desto besser die Aussichten

Ein gesunder Knorpel braucht täglich eine Vielzahl von Nährstoffen und Aufbaustoffen um gut funktionieren zu können. Die oben gezeigte Entwicklung einer Kniearthrose zeigt dabei deutlich, dass gerade eine gute Versorgung des Knorpels umso erfolgversprechender ist, je früher man solche Maßnahmen ergreift. Warum? Je mehr (noch) an Knorpelsubstanz im Knie vorhanden ist, umso besser kann man diese Nährstoffe der Vorhandenen Knorpelmasse zuführen. Ist praktisch kaum noch Knorpelmasse vorhanden, kann auch eine Versorgung mit Nährstoffen nichts mehr erreichen. Dann sind einfach andere Maßnahmen erforderlich – zumeist operative.

Was braucht der Knorpel um möglichst lange und gut zu funktionieren?

Generell gilt, dass auch der Knorpel nicht einseitig mit einem einzelnen Nährstoff hinreichend versorgt werden kann. Warum sollte das ausgerechnet bei der Versorgung von Gelenken und Knorpel anders sein? Eine ordentliche Portion Kollagen oder Glucosamin und das Gelenk ist bestens versorgt? Nein, so geht es wirklich nicht. Aber welche Mikronährstoffe sind für einen gut funktionierenden Knorpel wichtig und sinnvoll – und natürlich auch warum?

Kollagenfasern machen den Knorpel zugfest und druckelastisch.

Gelenke sorgen für unsere Beweglichkeit. Das schützende und gleichzeitig spiegelglatte Polster im Gelenk ist der Gelenk-Knorpel. Der Knorpel selbst ist eine hochelastische Substanz, die Erschütterungen, Druck und Reibung im Gelenk ausgleicht. Darum besteht das Knorpelgewebe zu einem Großteil aus kollagenen Bindegewebsfasern. Diese Kollagenfasern machen den Knorpel zugfest und druckelastisch. So können Erschütterungen sowie Druck und Reibung im Gelenk ausgeglichen werden.

Hyaluronsäure sorgt für ein reibungsloses Gleiten

In einem gesunden Gelenk sind die beiden übereinander gleitenden Oberflächen des Knorpels spiegelglatt. Als oberste Schutzschicht bedecken Hyaluronsäure-Moleküle diese Knorpeloberflächen. Für ein reibungsloses Gleiten der beiden Knorpelflächen sorgt zudem die Gelenkflüssigkeit, eine Art zähflüssiges „Schmieröl“. Hauptbestandteil dieser Gelenkschmiere ist die Hyaluronsäure.

Glucosamin und Hyaluronsäure für die richtige Konsistenz des Gleitmittels

Die Gelenkflüssigkeit dient aber nicht nur als Gleitmittel, sondern führt dem Knorpel auch alle wichtigen Nährstoffe zu und sorgt für den Abtransport von Abbauprodukten aus dem Gelenkspalt. Wichtig ist, dass die Gelenkschmiere ihre zähflüssige Konsistenz behält. Nur so ist ein reibungsloses Gleiten der Knorpeloberflächen gewährleistet. Für die Konsistenz dieses „zähflüssigen Gleitmittels“ sind sog. Glucosaminglykane und Hyaluronsäure wesentlich. Ist die Gelenkschmiere zu dünnflüssig, das ist z.B. der Fall wenn ihr Glukosalminglykane fehlen, ist die Schmierfunktion eingeschränkt und der Knorpel nutzt sich ab. Ein Gelenkschaden entsteht.

Chondroitin für die Knorpel-Elastizität

Gleichzeitig muss aber auch der Knorpel seine natürliche Elastizität behalten. Trocknet er aus, kann er seine wichtige Gleit- und Stoßdämpferfunktion nicht mehr perfekt wahrnehmen. Chondroitin besitzt die Eigenschaft der Wasserbindung und ist somit wichtig für die Elastizität im Knorpel.

Omega-3-Fettsäuren – entzündungshemmend

Viele Mediziner empfehlen zusätzlich Omega-3-Fettsäuren aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften.

Vitamin C und Mangan

zur Regeneration des Knorpels

Kupfer

zum Erhalt von Knorpelsubstanz

Antioxidantien (Vitamin A, C, E, Zink und Selen)

schützen den Knorpel vor den Angriffen Freier Radikale

Calcium, Magnesium, Mangan, Zink, Vitamin C und D

Für eine gesunde Knochenstruktur

Calcium, Magnesium, Vitamin D

eine gut funktionierende Muskulatur

Fazit

Im Laufe eines Lebens kommt es bei fast allen Menschen zu Abnutzungserscheinungen bzw. einem Verlust an Knorpelsubstanz. Gründe hierfür können Krankheit, Überlastung, Übergewicht, falsche Ernährung oder einfach das Alter sein. Daher ist es wichtig dem Körper durch eine ausgewogene Ernährung frühzeitig alle Substanzen zuzuführen, die den Erhalt von gesundem Knorpel und gesunder Gelenkflüssigkeit unterstützen. Gleichzeitig sollten diese Substanzen aber auch Entzündungen entgegenwirken, sowie die für das Knorpelgewebe schädlichen Freien Radikale bekämpfen (sog. Antioxidantien).

Man sieht, auch Gelenke wollen komplex mit Mikronährstoffen versorgt sein. Mit Kollagen, Hyaluronsäure, Glucosamin, Chondroitin, Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Jede dieser Substanzen hat ihre eigene unersetzbare Bedeutung im Stoffwechsel von Gelenkschmiere und Knorpel und Knochen.

Die isolierte Zufuhr einzelner Nährstoffe entspricht nicht den physiologischen Notwendigkeiten. Eine gesunde „Ernährung“ des Knorpels besteht daher immer aus einem Komplex an Mikronährstoffen, so wie ihn auch ein gesunder Körper in jungen Jahren zur Verfügung stellt.

proSan Gelenk-Komplex für beanspruchte Gelenke unterstützt die Versorgung von Knorpel, Gelenkschmiere und Knochen mit allen diesen wichtigen Mikronährstoffen.

proSan Gelenk-Komplex wird nach höchsten Qualitätsstandards in Deutschland hergestellt.

©cirquedesprit/diluck.Fotolia

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11 Kommentare

  1. rainer 6 Monaten vor

    ich würde ja das mal probieren wo bekommt mann das

  2. Doris 6 Monaten vor

    Kann sichvdadurch der Knorpel wieder zurück bilden ..dass man wieder schlorfrei wird?

  3. Doris 6 Monaten vor

    Ich meinte Schmerzfrei. .

    • proSan 6 Monaten vor

      Hallo Doris,
      die alte Regel für den Knorpel „Was weg ist, ist weg“ stimmt so nicht unbedingt und immer. Neuere Erkenntnisse zeigen: Wenn der Knorpel nicht permanent weiter abgerieben wird, kann er vom Körper auch wieder aufgebaut werden.
      Inwieweit nun eine Besserung möglich ist, hängt von vielen Faktoren ab.
      Ein eintscheidender Faktor dabei ist der Zustand der Muskulatur. Hier kann man durch gezieltes Training (Krankengymnastik) und Bewegung schon einiges erreichen, so dass der ständige Druck durch Muskelverspannungen auf den Gelenkspalt kleiner wird. Damit kommt es zu weniger Druck und Reibung auf den restlichen Knorpel – Voraussetzung um zu regenerieren.
      Ein weiterer Faktor ist die richtige Ernährung des Knorpels. D.h. dem Knorpel die richtigen Nährstoffe zur Regeneration zur Verfügung zu stellen (so, wie sie z.B. in proSan Gelenk-Komplex enthalten sind).
      Die Aussichten auf eine Besserung sind also nicht unbedingt immer rosig, aber auch nicht zwingend aussichtslos. Je früher man aber mit solchen Maßnahmen beginnt, desto besser auch die Aussichten auf eine Besserung und damit auch Schmerzlinderung ggf. sogar Schmerzfreiheit.

  4. Erika Lagg 6 Monaten vor

    Frage : Meine Finger schmerzen und am Daumen und Ringfinger der linken Hand werden die Gelenke dick und steif. Hilft eventuell auch prosan ?
    Mitfreundlichen Grüßen Erika

    • proSan 5 Monaten vor

      Hallo Frau Lagg,
      bevor Sie überhaupt irgendwelche Mittel einnehmen, sollten Sie zunächst einmal (und zwar dringend) ärztlich abklären lassen, um welche Erkrankung es sich bei den von Ihnen aufgeführten Beschwerden überhaupt handelt. Das kann z.B. auch Rheuma oder Gicht, natürlich aber auch eine Arthrose sein. Ihr Arzt wird Ihnen dann entsprechende therapeutische Maßnahmen vorschlagen. Sollte es sich dann wirklich um eine Arthrose handeln, können Sie eine zusätzliche Behandlung mit proSan Gelenk-Komplex mit ihm besprechen.

  5. Manuela Weber 5 Monaten vor

    Hallo ich habe Lendenwirbel Athrose, und in den Rechten Knie. Da jetzt bei diesen Wetter, das noch schlimmer gehe worden ist. Was wùrde mir dieses Medikament kosten und wie lange hàlt diese Packung an.

  6. Anonymous 5 Monaten vor

    Warum ist das Getränk in der Abbildung orange und bei mir ist es gelb.

    • proSan 5 Monaten vor

      Wir haben vor einiger Zeit die Rezeptur leicht verändert. Unter anderem enthält das Produkt nun auch Magnesium und einen höheren Anteil an Vitamin D3. Zudem wurde der Zucker fast vollständig entfernt und Magnesium und Calcium liegen nun als Citrate vor, damit sich das Pulver besser im Glas auflöst. Diese verschiedenen Änderungen haben auch zu einer Veränderung der Farbe geführt.

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